Seelische Gesundheit

Gesundheit bedeutet nicht nur körperliches Wohlergehen, sondern schließt die seelische Komponente mit ein. Wie Sie die innere Balance halten können, mit Konflikten und seelischen Problemen besser umgehen und Lösungsstrategien entwickeln, erfahren Sie in dieser Themenwelt.

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FAQ

Sie haben eine konkrete Frage zum Themenbereich Teufelskreis Alkohol: vorbeugen und ausbrechen? Mit etwas Glück finden Sie hier bereits die Antwort.

 
  • Hilfe für Angehörige

    Was sollten Angehörige Alkoholabhängiger beachten?

    Das Zusammenleben mit einem alkoholabhängigen Partner oder Elternteil ist oft von Stimmungsschwankungen, Unzuverlässigkeit oder gar gewalttätigem Verhalten unter Alkoholeinfluss geprägt. Konflikte, Geldmangel und Existenzangst belasten die Familien. Andererseits stützen Angehörige nicht selten das Suchtverhalten, indem sie Probleme vertuschen und die erkrankte Person decken (?Co-Abhängigkeit?). Beratungsstellen, Abstinenz- und Selbsthilfeorganisationen bieten auch Beratung und Hilfe für Partner und Kinder von Abhängigen an.

  • Rückfallprophylaxe

    Wie kann man dauerhaft trocken bleiben?

    Wer einmal süchtig getrunken und die Abhängigkeitskriterien erfüllt hat, sollte den Alkohol strikt meiden, denn selbst nach Jahren sind Rückfälle möglich. Alkoholkranke müssen ihr Leben lang aktiv gegen ihre Sucht ankämpfen, um sie dauerhaft zu besiegen. Mit entsprechender Hilfe, z.B. von Selbsthilfegruppen, kann das gelingen. Grundvoraussetzung ist aber die Mithilfe des Betroffenen.

  • Risikofaktoren

    Alkoholabhängigkeit kommt in allen sozialen Schichten und allen Altersgruppen etwa gleich häufig vor. Obwohl Alkoholabhängigkeit bei Männern nach wie vor überwiegt, steigt die Zahl der Erkrankungen bei Frauen. Alleinstehende beiderlei Geschlechts sind besonders gefährdet. Warum manche Menschen süchtig werden und manche nicht, hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab und ist bisher nicht eindeutig zu beantworten. Besonders anfällig für eine Alkoholabhängigkeit sind Menschen mit Persönlichkeitsstörungen, Depressionen, Ängsten oder Phobien. Auch die Vererbung spielt eine Rolle: Bekannt ist, dass sich in bestimmten Familien Alkoholabhängigkeiten häufen und Kinder von Alkoholkranken ein höheres Risiko aufweisen, selbst zu erkranken. Dafür sind genetische Einflüsse ebenso verantwortlich wie kulturelle und soziale Faktoren, wie etwa ein Übernehmen der vorgelebten Verhaltensweisen der erwachsenen Bezugspersonen.

  • Abhängigkeitsformen

    Welche Formen der Alkoholabhängigkeit gibt es?

    Alkoholismus bezeichnet eine Vielzahl individuell ausgeprägter Abhängigkeitsprobleme. Nicht immer fallen die Betroffenen durch ständiges Betrunkensein auf, es gibt "funktionierende Alkoholiker", die weiterhin leistungsfähig und in die Gesellschaft integriert sind. Spiegel- oder Pegelalkoholiker neigen etwa nicht zu unkontrolliertem Konsum, müssen aber permanent einen entsprechend hohen Alkoholspiegel haben. Perioden- oder Quartalstrinker trinken in Phasen von mehreren Tagen, um danach wieder fast oder völlig abstinent zu leben.

  • Diagnose

    Ab wann ist man alkoholsüchtig?

    Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat acht Merkmale der Sucht definiert. Treffen mindestens drei davon zu, besteht eine Abhängigkeitserkrankung:

    • starker Wunsch oder eine Art Zwang, Alkohol zu trinken
    • verminderte Kontrollfähigkeit bezüglich Beginn, Ende und Menge
    • körperliche Entzugssymptome wie Zittern oder Kopfschmerzen
    • Konsum mit dem Ziel, Entzugssymptome zu mildern
    • Vorliegen einer Toleranz, d.h. der Konsum wird stetig gesteigert, um die gleiche Wirkung zu erzielen
    • eingeengtes Verhaltensmuster im Umgang mit Alkohol, fast alle Gedanken drehen sich um Alkohol
    • Vernachlässigung anderer Interessen
    • anhaltender Konsum trotz schädlicher Folgen körperlicher, psychischer oder sozialer Art
    • Versuche, den Konsum einzuschränken oder unter Kontrolle zu bringen sind gescheitert

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