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FAQ

Sie haben eine konkrete Frage zum Themenbereich Kinder und Medien? Mit etwas Glück finden Sie hier bereits die Antwort.

 
  • Kleinkinder-Apps

    Sollten Kleinkinder schon mit Apps spielen dürfen?

    Darauf gibt es keine allgemeingültige Antwort, denn bei diesem Thema gehen die Meinungen weit auseinander. Ob ein Kleinkind schon ein Smartphone oder den Tablet-PC in der Hand halten darf oder nicht, liegt ganz im Ermessen seiner Eltern. Aktuelle Studien belegen jedoch, dass Kinder immer früher und immer öfter mobil online sind. Sogar Dreijährige sind schon im Netz aktiv. Viele Eltern nutzen Apps, um ihre Kinder abzulenken und zu unterhalten ? beispielsweise bei einer langen Autofahrt, im Restaurant oder sogar als Babysitter-Ersatz. Doch hier sollten Eltern aufpassen, denn: Wer Kindern, sobald sie anfangen zu quengeln, das Handy in die Hand drückt, verankert im Köpfchen der Kleinen ? App = Langeweile-Killer. Alternativen haben es später dann schwer, die Aufmerksamkeit des Kindes zu gewinnen. Vor allem sollten Kinder auch lernen dürfen, mit ihrer Langeweile umzugehen.

  • Internet-Sucht

    Woran erkenne ich, ob mein Kind süchtig ist?

    Auch wenn Ihr Kind Stunden im Internet verbringt, ist das noch kein Kriterium für eine tatsächliche Internet-Sucht. Ausschlaggebend sind hier vielmehr mögliche negative Konsequenzen, die daraus resultieren können. Denkt ihr Kind beispielsweise an nichts anderes mehr und hat es keine Interessen außer dem Internet? Reagiert ihr Kind gereizt, traurig oder ängstlich, wenn es einmal nicht ins Internet kann? Fühlt es sich nur gut, wenn es viel Zeit online verbringt? Bleiben von Ihnen aufgestellte Regulierungsregeln, um die Internetnutzung zu kontrollieren, erfolglos? Fallen frühere Hobbys dem Surfen im Internet zum Opfer? Leidet die schulische Leistung oder der Kontakt mit Freunden, Mitschülern und der Familie aufgrund der Internetnutzung? Wenn Sie auf diese Fragen vorwiegend mit ?Ja!? antworten müssen, ist eine Internetsucht Ihres Kindes sehr wahrscheinlich. Der Gang zu einem Fachtherapeuten wäre in diesem Fall eine gute Idee, denn eine Diagnose sollte definitiv einem Profi überlassen werden.

  • WhatsApp & Co.

    Sind Messenger wie WhatsApp schon für Kinder im Grundschulalter geeignet?

    Eine schwierige Frage, die Eltern in der Regel mit sich selbst ausmachen müssen. Laut AGB ist WhatsApp ab 16 Jahren gedacht. Häufig wird die App aber schon viel früher genutzt, denn eine Alterskontrolle gibt es nicht. Vor einer Entscheidung sollten Eltern ein gemeinsames Gespräch über mögliche Risiken und eventuelle Sicherheitsvorkehrungen führen. Eine kritische Betrachtungsweise und ggf. Begleitung beim Gebrauch von WhatsApp & Co. ist definitiv nicht verkehrt.

  • Elterninitiative

    Was kann ich tun, wenn mein Kind auf eine Seite gelangt, die völlig ungeeignet oder gar gefährlich ist?

    Sie sollten die Seite als erstes melden ? zum Beispiel bei der Kommission für Jugendmedienschutz: http://www.kjm-online.de/no_cache/kontakt.html. Nur so kann gewährleistet werden, dass etwas gegen solche Internetinhalte unternommen wird. Als nächsten Schritt ist ein Gespräch mit ihrem Kind sinnvoll. Erklären Sie ihm ganz in Ruhe weshalb diese Seite für einen Besuch ungeeignet ist oder besser, lassen sie ihr Kind selbst darauf kommen, indem Sie ihm offene Fragen stellen, wie: ?Was meinst du, weshalb diese Seite schlecht ist??

  • Gefahren

    Warum kann das Internet für Kinder gefährlich sein?

    Zum einen enthalten viele Webseiten für Kinder ungeeignete Inhalte wie bspw. Pornographie, Gewalt, Rassismus oder andere (gegen Minderheiten) hetzende Seiten. Eine weitere Gefahr besteht in der leichtfertigen Weitergabe von persönlichen Daten durch die Kids wie dem eigenen Namen, der Adresse, Email-Adresse etc. Dasselbe gilt für Fotos und andere Inhalte ? schließlich vergisst das Internet nie. Aber nicht nur Daten und Fotos können den Kindern entlockt werden. Auf vielen Websites reicht ein Klick, um ein Abo abzuschließen oder etwas zu kaufen. Auch in Online-Spielen können häufig Sachen gekauft werden, um im Spiel voran zu kommen. Chats haben ein ganz eigenes Gefahrenpotential. Kinder können nicht nur belästigt oder gemobbt werden, auch ist die Chatsprache ist für Kinderaugen eher ungeeignet, weil sie häufig sexuell gefärbt oder sehr gewaltverherrlichend ist. Gefährlich und vor allem teuer kann es auch werden, wenn ihr Kind Filme, Spiele oder Musik herunter- oder selber ins Internet hochlädt. Die Verletzung von Urheberrechten ist kein Kavaliersdelikt.

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Das Aktivprogramm bietet Eltern eines Kindes im 3./4. Lebensjahr viele Spielideen, Tipps und Möglichkeiten zum Austausch mit anderen Eltern."

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