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FAQ

Sie haben eine konkrete Frage zum Themenbereich Aufgabenverteilung in der Familie? Mit etwas Glück finden Sie hier bereits die Antwort.

 
  • Sich vernetzen

    Weshalb ist ein soziales Netzwerk in puncto Familienmanagement so wichtig?

    Breite soziale Netze, gute Freundschaften sind für Familien Gold wert und sollten unbedingt gepflegt und ausgebaut werden. Die Freunde zu vernachlässigen passiert im Stress des Familienlebens leider allzu schnell. Menschen, die sich geschätzt fühlen, springen allerdings wesentlich lieber auch mal als Babysitter ein oder helfen anderweitig aus. Mit Freunden, die ebenfalls Kinder haben, kann man eine wechselseitige Kinderbetreuung vereinbaren. Das schafft gelegentliche Auszeiten und mehr Spaß für die Kiddies, wenn ihre Freunde zu Besuch kommen.

  • Quality-Time

    Weshalb sollte ich nicht nur unliebsame Aufgaben in den Familien-Kalender schreiben?

    Für mehr Entspannung und Zufriedenheit im Familienleben sollte man regelmäßige Auszeiten einplanen, sowohl mit, als auch ohne Kinder. Ein regelmäßiger Besuch in der Sauna zum Beispiel, ein Yoga-Kurs oder gelegentliche Familienausflüge durchbrechen festgefahrene Stressfaktoren im Alltag und sorgen für den nötigen Ausgleich.

  • Rituale

    Wird ein immer gleicher Ablauf nicht langweilig?

    Im Gegenteil, Rituale erleichtern nicht nur Kindern den Alltag. Hält man sich am Morgen immer an den gleichen Ablauf, startet man viel leichter und besser in den Tag. Kindern helfen Rituale mit unliebsamen Tätigkeiten zurecht zu kommen ? bspw. wirken Waschrituale Wunder. Abschieds- und Begrüßungsrituale helfen kleinen Kindern mit der Trennung von Mama und Papa durch die Kita-Zeit besser zurecht zu kommen.

  • ?Nein? sagen

    Weshalb sollten Eltern auch mal ?nein? sagen?

    Vielen Müttern oder Vätern fällt es enorm schwer ?nein? zu sagen. Dabei hat dieses kleine Wörtchen einen unheimlich entspannenden Effekt auf den Familienalltag. Was also tun, wenn die Kita noch spontan zwei Kuchen für das Kinderfest am nächsten Tag erbittet oder die Kollegin früher nach Hause möchte und man selbst dafür mehr Arbeit auf die Schultern geladen bekommt? Das Zauberwort bei solchen Zeitfressern lautet: ?nein?!

  • Planung

    Was bringt es mir die Tage durchzuplanen?

    Wer den nächsten Tag schon am Abend vorher plant, ist nicht spießig sondern clever. Wer sich dann auch noch an seinen Ablaufplan hält, vermeidet Stress und Hektik. Wichtig dabei ist es Prioritäten zu setzen und genügend Zeit für die einzelnen Tagesabschnitte einzukalkulieren. Das Einplanen von zeitlichen Puffern erlaubt es auf Unvorhergesehenes zu reagieren oder, sollte das nicht notwendig werden, einfach mal zwischendurch ?Luft zu holen? und zu entspannen.

  • Entspannung

    Wie können Eltern ihren Stresspegel senken?

    Das Erlernen von aktiven Entspannungsverfahren ist eine gute Möglichkeit dafür. In Frage kommen bspw. Yoga, Tai Chi, Qigong, Meditation, Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation und entspannende Atemtechniken. Aber auch ruhige Spaziergänge im Grünen oder ausgleichender Sport können helfen Stress abzubauen. Auf lange Sicht sollten stressgeplagte Mütter und Väter aber nicht nur Entspannungstechniken lernen und regelmäßig ausüben, sondern auch an ihrer Grundeinstellung arbeiten. Stress ist durchaus Ansichtssache. Jemand, der sich bspw. selbst viel Druck macht oder schnell ängstlich und verzweifelt reagiert, hat einen deutlich höheren Cortisol-Pegel, als jemand, der unter demselben Stresspegel innerlich ruhig und gelassen bleibt, gerade dann wenn sowohl Kinder, als auch Beruf und Haushalt auf einmal an Armen und Beinen zerren.

  • Aufgabenverteilung

    Wie kann ich dem Stress im Familienleben vorbeugen?

    Indem Aufgaben gerechter verteilt werden. Das bedingt nicht nur, dass alle gewillt sind mit anzupacken, sondern auch, dass die bisher Hauptverantwortlichen lernen Aufgaben abzugeben und den Mut aufbringen, den eigenen Perfektionismus abzuschalten. Setzen Sie sich als Familie an einen Tisch und machen Sie eine Liste der zu erledigenden Aufgaben und wer diese jeweils übernehmen kann. Tragen Sie das Ganze in einen Kalender ein, und dann kann es auch schon los gehen mit der neuen Aufgabenverteilung.

  • Kinder leiden mit

    Wie wirkt sich der Zeitstress der Eltern auf die Kinder aus?

    Für die Kinder bleibt der Stress, den die Eltern durchleben, natürlich nicht unbemerkt. Oft werden auch sie unbewusst mit gestresst, weil sie z. B. ihren durch den Supermarkt hetzenden Eltern folgen müssen und stetig zur Eile angetrieben werden. Die Qualität der gemeinsam verbrachten Familienzeit bleibt dabei häufig auf der Strecke, was für die Kleinen natürlich besonders schlimm ist.

  • Stresshormone

    Was ist Cortisol?

    Cortisol ist das sogenannte Stresshormon. Bei Stress wird das körpereigene Steroidhormon vermehrt ausgeschüttet. Cortisol wird in der Nebennierenrinde gebildet. Es hat unter anderem Einfluss auf den Blutzucker, den Fettstoffwechsel, verzögert die Wasserausscheidung und wirkt entzündungshemmend.

  • Reaktion des Organismus

    Was passiert im Körper der Eltern, wenn sie in Zeitnot geraten?

    Stress hilft uns dabei, für kurze Zeit Körper und Geist komplett auf ein Ziel zu fokussieren. Die Stressreaktionen versetzen uns in erhöhte Alarmbereitschaft. Das Herz schlägt schneller, der Atem beschleunigt sich, die Muskeln spannen sich an und die Pupillen weiten sich. Der Körper ist im wahrsten Sinne des Wortes ?sprungbereit". Gleichzeitig arbeiten die Verdauungsorgane langsamer. Das Großhirn wird ausgeschaltet und die Reaktionen erfolgen instinktiv und dadurch schneller. Soweit, so positiv. Jedoch ist dauerhafter Stress negativ für uns. Er schwächt das Immunsystem. Wenn das Stresshormon Cortisol länger im Blut bleibt, unterdrückt es Abwehrreaktionen im Körper. Bei Dauerstress häufen sich aus diesem Grunde Erkältungen oder andere Infekte und man wird auch langsamer wieder gesund als im Normalfall. Bestehende Erkrankungen wie Asthma oder Herz-Kreislauf-Probleme können sich zudem verschlechtern. Und das ist nun wirklich das Letzte, was Eltern gebrauchen können.

  • Zeitstress

    Wie entsteht Zeitstress im Familienleben?

    Viele Mütter und Väter müssen im Familien-Alltag Kinder, Beruf und Haushalt unter einen Hut bekommen. Das ist mitunter ganz schön knifflig und ohne gute Planung funktioniert es nicht. Hinzu kommen aber häufig noch unvorhergesehene Dinge, die so manche Eltern ins Schwitzen bringen. All das ohne (Zeit-)Stress zu meistern ist für die meisten Familien ein Ding der Unmöglichkeit. Besonders schwierig ist es für alleinerziehende Mütter oder Väter, den Familien-Alltag entspannt über die Bühne zu bringen.

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