Fit ab 50
Jedes Jahr werden wir ein Jahr älter - aber "alt" müssen wir deswegen noch lange nicht sein: Erfahren Sie in unserer Themenwelt "Gesund älter werden", wie Sie mit der richtigen Ernährung und Bewegung lange fit bleiben und sich so Ihre Lebensfreude und Vitalität bis ins hohe Alter bewahren.
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FAQ
Sie haben eine konkrete Frage zum Themenbereich Umgang mit Schmerz? Mit etwas Glück finden Sie hier bereits die Antwort.
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Was ist chronischer Schmerz?
Was ist chronischer Schmerz und wie entsteht er?
Ständige Schmerzen können sich zu chronischen Schmerzen entwickeln, wenn sie unbehandelt bleiben. Das bedeutet, dass auch nach Abklingen der eigentlichen schmerzauslösenden Ursache (z.B. eine Entzündung, eine rheumatische Erkrankung oder ein Bandscheibenvorfall) Schmerzen auftreten. Verantwortlich ist dafür das so genannte "Schmerzgedächtnis", das der Körper entwickeln kann: Bestehen Schmerzen über einen längeren Zeitraum, werden die Nervenbahnen ständig gereizt und somit regelrecht "trainiert". Der Effekt ist, dass die Nervenzellen immer heftiger auf die schmerzauslösenden Reize reagieren und sich die Schmerzen sogar verselbständigen können. Die Zellen senden dann sogar auch ohne dass ein Reiz vorliegt ein Schmerzsignal zum Gehirn. Chronische Schmerzen sind umso besser behandelbar, je früher sie angegangen werden. Lassen Sie sich daher von einem Arzt untersuchen um herauszufinden, worin die Ursache für Ihre Schmerzen liegt und wie man diese am besten behandeln kann. Hilfe finden Sie auch in so genannten "Schmerzpraxen".
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Machen Medikamente abhängig?
Können "haushaltsübliche" Medikamente tatsächlich abhängig machen?
Medikamente, die auf das Zentrale Nervensystem wirken, wie zum Beispiel Schmerzmittel, Beruhigungsmittel, Schlafmittel und Stimulanzien, haben ein großes Suchtpotential und können zu einer körperlichen Abhängigkeit führen, die sich darin äußert, dass das Medikament in einer immer höheren Dosierung konsumiert wird und bei ausbleibender Einnahme Entzugssymptome auftreten.
Bei längerfristiger Einnahme kann es sogar zu paradoxen Reaktionen kommen, wie z.B. zu chronischem ("medikamenteninduziertem") Kopfschmerz bei Missbrauch von Migränepräparaten.Nach Einschätzung der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen gibt es in Deutschland rund 1,4 Mio. Medikamentenabhängige, das entspricht ca. zwei Prozent der Bevölkerung. Die Zahl der Medikamentenabhängigen ist damit annähernd so groß wie die der Alkoholabhängigen (ca. 1,7 Mio. Betroffene).
Halten Sie sich bei Medikamenten daher unbedingt an die Einnahmehinweise Ihres Arztes oder Apothekers bzw. an die Empfehlungen des Beipackzettels.
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Bewegung gegen Schmerzen?
Kann Bewegung bei Schmerzen tatsächlich sinnvoll sein?
Bewegung ist eine äußerst gute Präventionsmaßnahme und kann auch eine sehr gute Therapie gegen viele Schmerzen, die im Bereich des Rückens oder der Gelenke auftreten sein. Gerade bei unspezifischen Rückenschmerzen ist Bewegung meist das beste Mittel. Bettruhe sollte man daher nur kurzzeitig in akuten Schmerzepisoden anwenden.
Durch Bewegung werden die Muskeln besser trainiert und können somit die Gelenke und den gesamten Bewegungsapparat besser unterstützen. Damit lassen sich Bandscheibenleiden oder "Alterserscheinungen" wie Arthrose und Osteoporose sehr gut vorbeugen. Mit ausreichend Bewegung bleiben Ihnen so viele schmerzhafte Erkrankungen des Bewegungsapparats erspart.
Wenn Sie bereits Beschwerden haben, fragen Sie am besten Ihren Arzt, welche Form der Bewegung er Ihnen empfehlen kann. -
Was ist Progressive Muskelentspannung?
Was kann man sich unter Progressiver Muskelentspannung vorstellen und wofür ist sie gut?
Bei der Progressiven Muskelentspannung werden bestimmte Muskelgruppen bewusst einige Sekunden angespannt und dann wieder losgelassen. Die Entspannung der Muskeln wird durch den Gegensatz zu der vorherigen Anspannung nun intensiver wahrgenommen. Ziel der Progressiven Muskelentspannung ist es, einen Zustand tiefer Entspannung des Körpers zu erreichen. Die Methode eignet sich daher gut, um Stress oder Unruhe abzubauen und Muskelverspannungen zu lockern. Außerdem lässt sie sich überall anwenden: im Büro, im Zug oder Flugzeug, während einer Rast nach langer Autofahrt oder auch im Bett vor dem Einschlafen (um Schlafstörungen entgegenzuwirken).
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Ist bei leichteren Verletzungen Eisspray zu empfehlen?
Ist bei leichteren Verletzungen wie etwa Prellungen, Zerrungen und Stauchungen Eisspray zu empfehlen?
Eisspray hat in der Akutbehandlung von Verletzungen vor allem eine Schmerz lindernde Wirkung. Auf Grund der Kältewirkung werden die Schmerzrezeptoren "blockiert", so dass der Schmerz schneller nachlässt. Ansonsten ist die Wirkung von Eisspray sehr oberflächlich. Zu einer Verengung der Gefäße kommt es kaum und dadurch wird auch die Einblutung und Ansammlung von Gewebewasser nicht ausreichend verhindert. Sinnvoller ist das bewährte Vorgehen nach der so genannten PECH-Regel: P wie Pause, d.h. Belastungsabbruch, E wie Eisapplikation, C wie engl. Compression, d.h. Anlegen eines Druckverbandes und H wie Hochlagerung.
Fit von klein auf -
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