Junge Familie
Junge Eltern haben viele Fragen. Diese Themenwelt beschäftigt sich mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, mit der Erziehung Ihrer Kleinen und auch mit dem Thema Sexualität in der Schwangerschaft und nach der Geburt des Kindes.
Suche
Suchen Sie hier nach einem von Ihnen gewählten Begriff entweder in unseren redaktionellen Inhalten oder in der Onlineberatung.
FAQ
Sie haben eine konkrete Frage zum Themenbereich Gebärmutterhalskrebs? Mit etwas Glück finden Sie hier bereits die Antwort.
-
Wie wird HPV festgestellt?
Wie wird eine Infektion mit HPV diagnostiziert?
Eine Infektion mit HPV kann mit einem Abstrich aus dem Gebärmutterhals nachgewiesen werden. Ein HPV-Test wird meist erst in Betracht gezogen, wenn das Ergebnis des Pap-Tests (der jährlich im Rahmen der Krebsvorsorge durchgeführt wird) auffällig war.
-
Was wird bei der Gebärmutterhalskrebs-Früherkennung getan?
Für wen sind die Gebärmutterhalskrebs-Früherkennungsuntersuchungen gedacht und wie laufen diese ab?
Die Gebärmutterhalskrebs-Früherkennungsuntersuchungen sind die wichtigste Schutzmaßnahme gegen Gebärmutterhalskrebs - wichtiger noch als die HPV-Impfung: Jede Frau ab 20 kann einmal im Jahr zur Krebsvorsorge bei ihrem Frauenarzt/ihrer Frauenärztin gehen. Bei der Untersuchung wird unter anderem ein Abstrich von Gebärmutterhals und Muttermund genommen (der sogenannte Pap-Test), der Aufschluss über Zellveränderungen geben kann. Durch diesen Test können mögliche Krebsvorstufen frühzeitig erkannt und damit effektiv behandelt werden. Genaueres zur Durchführung des Pap-Tests können Sie hier nachlesen.
-
Wie kann ich Gebärmutterhalskrebs vorbeugen?
Was sind Risikofaktoren für Gebärmutterhalskrebs und wie kann ich dem vorbeugen?
Die Tatsache, dass, trotz der weiten Verbreitung von HPV, die Infektion mit den Viren nur selten zu Gebärmutterhalskrebs führt, legt nahe, dass es zusätzliche Faktoren gibt, die die Entstehung eines Zervixkarzinoms begünstigen. Als Risikofaktoren gelten dabei vor allem:
- Rauchen und Passivrauchen Die krebserregenden Abbauprodukte des Tabakrauchs lassen sich vermehrt in der Schleimhaut des Gebärmutterhalses nachweisen. Das Gebärmutterhalskrebs-Risiko ist dadurch bei Raucherinnen um 60% höher als bei Nichtraucherrinnen.
- Zusätzliche Infektionen im Genitalbereich mit anderen sexuell übertragbaren Erregern. wie z.B. Herpes simplex oder Chlamydien.
- Hormonelle Verhütungsmittel ("Pille"), die über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Hierbei ist jedoch noch nicht geklärt, ob die Verhütungsmittel selbst das Krebsrisiko erhöhen oder ein damit verbundenes Sexualverhalten die Entstehung eines Zervixkarzinoms begünstigt.
- Ein stark geschwächtes Immunsystem, wie z.B. bei AIDS oder während der Einnahme von immununterdrückenden Medikamenten (etwa nach einer Organtransplantation).
Jede Frau, die von einer HPV-Infektion betroffen ist, kann ihr Risiko für Gebärmutterhalskrebs schon allein dadurch erheblich senken, dass sie Zigaretten und Zigarettenrauch meidet und sich vor Geschlechtskrankheiten schätzt (z.B. durch die Verwendung von Kondomen).
Wenn Sie regelmäßig die Früherkennungsuntersuchungen bei Ihrem Frauenarzt/ Ihrer Frauenärztin wahrnehmen, sind Sie eigentlich auf der sicheren Seite: 80-90% der auffälligen Gewebeveränderungen können so frühzeitig erkannt und effektiv behandelt werden.
-
Ist HPV gleich Krebs?
Was bedeutet die Diagnose HPV? Ist HPV gleich Krebs?
Die Diagnose HPV bedeutet keinesfalls gleich Krebs! Eine Infektion mit HP-Viren ist nichts Ungewöhnliches und im Allgemeinen auch kein Grund zur Beunruhigung: Etwa 50-80% der Menschen kommen im Laufe ihres Lebens mit HPV in Kontakt. Meist wird das Immunsystem problemlos mit den Viren fertig. Betroffene merken oft gar nichts von der Infektion oder stellen höchstens harmlose Haut- oder Genitalwarzen an sich fest.
Nur in wenigen Fällen gelingt es dem Immunsystem nicht, die HP-Viren zu beseitigen. Dann können sie im Gebärmutterhals Zellveränderungen verursachen, aus denen dann irgendwann ein Zervixkarzinom entstehen kann. Bis es dazu kommt, vergehen jedoch in der Regel Jahre oder sogar Jahrzehnte. Der Krebs entwickelt sich dabei über Vorstufen, die bei Früherkennungsuntersuchungen erkannt und meist gut behandelt werden können.
-
Wie infiziert man sich mit HPV?
Wie infiziert man sich mit HPV? Kann man sich davor schützen?
Die genitalen humanen Papillomviren, die für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich sind, werden hauptsächlich durch sexuelle Kontakte übertragen. Dabei allerdings nicht über Körperflüssigkeiten, sondern über Haut- und Schleimhautkontakte. Die Verwendung von Kondomen bietet daher keinen sicheren Schutz vor HPV, da nicht immer die gesamten infizierten Hautpartien abgedeckt werden. Die Wahrscheinlichkeit einer Infektion lässt sich dadurch jedoch nachweislich verringern.
Ob die Viren auch über Blut, Muttermilch oder Speichel übertragen werden können, ist nach Aussage des Deutschen Krebsforschungszentrums bis heute nicht belegt.
Fit von klein auf -
Angebote für Eltern
Die ersten 3 Lebensjahre des Kindes sind für Eltern besonders aufregend. Auf der Elternseite finden Sie viele Tipps und Anregungen, wie Sie mit Ihrem Kind die Welt entdecken können.
Das Aktivprogramm bietet Eltern eines Kindes im 3./4. Lebensjahr viele Spielideen, Tipps und Möglichkeiten zum Austausch mit anderen Eltern."
Einzelchats
Gruppenchats
Anregung und Kritik
Haben Sie Anregungen oder Kritik für die Gesundheit Online? Dann schreiben Sie uns. Wir freuen uns, wenn wir mit Ihrer Hilfe unser Angebot noch nutzerfreundlicher gestalten können.
